Das IZS ist eine gemeinsame Einrichtung des IÖR sowie des Internationalen Hochschulinstituts (IHI) Zittau der Technischen Universität Dresden. Das Zentrum verfolgt dabei einen transdisziplinären Ansatz, bei dem die Ermittlung des Forschungsbedarfes, die Produktion von Wissen, die pilothafte Anwendung neuer Lösungen sowie die Reflexion und Weiterentwicklung gemeinsam mit Akteuren der Stadt- und Regionalentwicklung geschehen.
Übersicht zu den Ergebnisse der Systemanalyse - Projekt Trust
Hier eine zusammengefasste Übersicht zu den Ergebnisse der Systemanalyse:
Wo steht Görlitz? Dokumentation der Systemanalyse in ausgewählten Handlungsfeldern für städtische Klimaneutralität.
Die erste Phase des Projekts TRUST befasste sich mit der Systemanalyse Das Dokument umfasst eine Analyse lokaler Problemstellungen und Rahmenbedingungen hinsichtlich der Erreichung des städtischen Klimaneutralitätsziels in den Handlungsfeldern Stadtentwicklung & Wohnen, Mobilität, Energie, Lokale Wirtschaft und Konsum, Ernährung & Landwirtschaft(S. 5). Diese sind hier kurz zusammengefasst.
Stadtentwicklung & Wohnen
Görlitz verfügt über viele denkmalgeschützte Gebäude. Trotz Sanierungen gibt es weiterhin Leerstand und bauliche Defizite (S. 11). Wichtig ist ein ausgewogenes Verhältnis von Sanierung und Neubau unter Berücksichtigung von Wohnstandortansprüchen, Kosten, Energieeffizienz und Denkmalschutz (S. 12). Die Revitalisierung des Bestands ist zentral, um„Graue Energie“ zu erhalten und das Potenzial für kompakte, gemischt genutzte Quartiere auszuschöpfen (S. 11).
Mobilität
Erforderlich ist der Wandel zu nachhaltiger Mobilität und eine effiziente Flächennutzung. Das historische Zentrum hat Potenzial zur „15-Minuten-Stadt“ (S. 14). Empfohlen werden der Ausbau des ÖPNV, die Förderung von Rad- und Fußverkehr sowie von Park-&-Ride Angeboten (S. 23).
Energie
Gefordert wird ein koordiniertes Vorgehen bei der Energieversorgung; die Stadtwerke Görlitz AG spielen eine zentrale Rolle (S. 28). Priorität haben erneuerbare Energien, insbesondere Photovoltaik und Kraft-Wärme-Kopplung (S. 30).
Lokale Wirtschaft
Die Wirtschaft ist von KMU geprägt, mit Beiträgen aus Bildung, Gesundheit und Kreativwirtschaft (S. 34). Notwendig sind bessere Vernetzung, Transparenz sowie Strategien für Transformation, regionale Wertschöpfung und nachhaltige Logistik (S. 34–35).
Konsum, Ernährung & Landwirtschaft
Betont werden nachhaltige Praktiken bei Veranstaltungen und in der Lebensmittelversorgung (S. 38), inklusive Pfandsystemen, erneuerbaren Energien und klimafreundlichen Speiseangeboten (S. 39), sowie die Reduktion von Lebensmittelverschwendung und Unterstützung von Foodsharing (S. 40).
Fazit der Systemanalyse
Zentrale Herausforderungen bestehen in der sektorenübergreifenden Koordination und Integration von Klimaschutz sowie im Umgang mit rechtlichen und finanziellen Hürden (S. 8). Empfohlen wird ein umfassender Rahmen mit guten Beispielen aus anderen Städten, der die spezifischen Herausforderungen und Chancen von Görlitz adressiert (S. 10).
Wir laden Sie ein, sich mit dem vollständigen Inhalt des kostenfrei zugänglichen Dokuments unter folgendem Link vertraut zu machen: Wo steht Görlitz? Dokumentation der Systemanalyse in ausgewählten Handlungsfeldern für städtische Klimaneutralität.
Die im Rahmen der Veranstaltungsreihe entstandenen Dokumente stehen allen Interessierten kostenfrei vollständig zur Verfügung:
Vision: Vision für die klimaneutrale Stadt Görlitz
Transformationspfade: Zukunft und Gegenwart verbinden in Görlitz. Transformationspfade für eine klimaneutrale Stadt.
Steckbriefe der Experimente: Zukunft erproben in Görlitz. Experimente für eine klimaneutrale Stadt. (folgt Ende März)
Agenda: Agenda für Görlitz. Kräfte bündeln für eine zukunftsfähige und klimaneutrale Stadtentwicklung. (folgt Ende März)
Netzwerk zur Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsstrategie
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Görlitz im Fokus: G+L berichtet über die klimaneutrale Transformation unserer Stadt
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Neue Bäume für Görlitz
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